Wie real sind Flugsimulatoren und wie hilft VR?
Joshua von Pimax spricht mit Captain Marlon Choyce, Kapitän des Airbus 320neo bei American Airlines und begeisterter VR-Pilot. in einem einstündigen Vortrag (zum Video nach unten scrollen).
Gründe, warum echte Piloten Flugsimulatoren verwenden
Abgesehen vom Spaßfaktor eignen sich moderne Flugsimulatoren hervorragend zum Üben extremer Szenarien, wie etwa eines Leistungsverlusts eines Triebwerks. Flugsimulatoren Mit einem Simulator, den Sie zu Hause verwenden können, können Sie entweder ein Szenario abspielen oder es einfach nachstellen, indem Sie einen Motor abschalten oder ihm den Treibstoff entziehen. Wenn ein Motor keinen Treibstoff mehr hat, kann der Pilot den Treibstoff in die anderen Triebwerke leiten und gleichzeitig lernen, wie lange das Flugzeug noch zu einem nahegelegenen Flughafen „gleiten“ kann. Dies lässt sich besser in einem Flugsimulator trainieren als in der Realität!
Flugsimulatoren helfen auch bei Übungsstandorten, beispielsweise beim Anflug auf eine neue Landebahn. Beim Microsoft Flight Simulator basieren die Standorte auf Satellitendaten und werden oft manuell mit höchster Genauigkeit aktualisiert. Außerdem stehen Wetter- und Verkehrsdaten in Echtzeit zur Verfügung.

Ein weiterer Vorteil moderner Flugsimulatoren für echte Piloten besteht darin, das Cockpit-Layout mit all seinen Schaltern, Knöpfen und Lichtern zu üben und sich einzuprägen. Piloten verwenden einen „Papiertiger“, ein Papiermodell des Cockpits, aber in einem Flugsimulator kann man die Schalter tatsächlich drehen und erkennen, welche nur Anzeigen und keine Knöpfe sind. Hier ist insbesondere virtuelle Realität hilfreich, wie zum Beispiel mit dem Pimax Crystal. Der Kristall verfügt über asphärische Glaslinsen und 2880 x 2880 Pixel pro Auge. Dadurch sind die Dashboards extrem klar und leicht lesbar.

Warum zusätzliches Training immer sinnvoll ist
Wie Marlon Choyce im Seminar betont, kann man mit Training auch für reale Szenarien trainieren, die zwar nicht so häufig vorkommen, auf die man aber dennoch gut vorbereitet sein möchte. Wie lange kann man beispielsweise bei einem verlorenen Exemplar noch zu einem nahegelegenen Flughafen gleiten? Marlon: „Man wächst nicht über sich hinaus, man kann nur auf sein Training zurückgreifen.“
Flugsimulatoren erleichtern nicht nur die Simulation realer Szenarien, sondern bieten auch eine begrenzte (und teure!) Zeit in den Simulatoren der Fluggesellschaften. Mit Simulatoren wie dem Microsoft Flight Simulator können Sie dies zu Hause tun und kommen dennoch nah genug an die Realität heran.
Interview
Warum die Flugausbildung ein technisches Upgrade benötigt
Hauptvorteile von VR für die Flugsimulation
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Kosteneffizienz: VR reduziert den Bedarf an teuren physischen Simulatoren und Trainingsstunden in der Luft drastisch.
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Immersives Lernen: Die Auszubildenden erleben lebensechte Cockpitumgebungen mit vollständiger 360°-Sichtimmersion, was ein besseres Muskelgedächtnis und räumliches Bewusstsein ermöglicht.
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Flexibler Zugriff: VR ermöglicht es Schülern, von zu Hause oder von Schulungszentren aus zu trainieren, wodurch logistische Hürden reduziert werden.
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Echtzeit-Feedback: Integrierte Analysen helfen Ausbildern, die Leistung und den Fortschritt der Auszubildenden genauer zu verfolgen.
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Risikofreie Umgebung: Fehler können gemacht und daraus gelernt werden, ohne dass dies in der realen Welt Konsequenzen hat.
Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt
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Hardwarebeschränkungen: Nicht alle VR-Headsets bieten die Auflösung oder das weite Sichtfeld, die für eine realistische Cockpit-Interaktion erforderlich sind.
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Bewegungssimulation: VR fehlen physische Bewegungssignale wie G-Kräfte, die in fortgeschrittenen Trainingsphasen entscheidend sind.
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Standardisierung: Die Luftfahrtindustrie benötigt klarere Richtlinien und Zertifizierungen für VR-basierte Trainingsmodule.

